Die aktuelle L.I.E.S.-Ausgabe:
Lebenshilfe In Eigener Sache

Schwerpunktthema: Wohnen

Wohnen ist ein Grundrecht und gleichzeitig so viel mehr. Der Ort an dem wir wohnen, ist unser Zuhause. Dort sollten wir uns entspannen können, sicher fühlen und Kraft sammeln. Es kann ein Ort der Begegnung sein, wie eine WG, oder unser ganz eigenes Reich.

Doch welche Wohnformen gibt es und worauf kommt es beim Wohnen wirklich an? – besonders für Menschen mit Behinderungen? Wie wichtig ist die Größe des Badezimmers? Die Anzahl der Fachkräfte? Oder sind es einfach die MitbewohnerInnen und NachbarInnen, die einen Ort zu unserem Zuhause machen?

Denn das Entscheidende beim Wohnen ist die Lebensqualität und die bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. In unserem Schwerpunkt stellen wir daher unterschiedliche Wohnformen für Menschen mit Behinderung vor, sowie Lösungen, die Angehörige für sich und ihre Familien gefunden haben. Auch die Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung des BTHG werden diskutiert und Peter Puhlmann, Vorstand der Lebenshilfe München, stellt das ambitionierte Bauprojekt Putzbrunn III vor, bei dem Individualität, Förderung, Gemeinschaft und moderne Architektur zusammenfließen.

Im Panoramateil steht in dieser Ausgabe statt eines Berichtes aus dem Ausland, die Lebensgeschichte einer Mutter, die ein Kind adoptieren wollte und viele Überraschungen erlebte. Ähnlich kämpferisch ist auch der Medienspiegel, in dem eine Journalistin die Berichterstattung nach den Vorfällen in Potsdam analysiert und anprangert.

Ein anderes wichtiges Thema ist der Beginn von Schule und Kindergarten im Herbst. Warum so viele inklusive Kindergärten ein offenes Konzept haben und wie Eltern die richtige Einrichtung finden, haben wir Sabine Wolf, die Leiterin der Lebenshilfe-Frühförderstellen, gefragt.

Und wer schick durch den Sommer tanzen möchte, sucht vielleicht nach barrierefreier Mode. Doch obwohl die Diversity-Bubble Menschen mit Handicap auf Laufstege und Werbetafeln holt, ist nicht nur das Angebot noch hager und elitär, sondern auch die Auffindbarkeit der sogenannten „adaptive wear“ alles andere als barrierefrei.

Zum Titelbild:

„Für Helfende Hände bedeutet Wohnen mehr als `ein Dach über dem Kopf `zu haben. Das Zuhause im Wohnheim spendet Geborgenheit, fördert Selbstverwirklichung und bietet Raum für persönliche Entwicklung.“
So erklärt der Verein, der im Münchner Westen ein Wohnheim mit über 50 Plätzen für Bewohnerinnen und Bewohner mit schweren Mehrfachbehinderungen betreibt, sein Konzept. Im Innenhof der Einrichtung wurde dieses idyllische Sommerbild fotografiert. Es signalisiert ganz eindeutig: Hier kann man sich zuhausefühlen!

Titelbild: © Helfende Hände/Fabian Helmich

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