Die aktuelle L.I.E.S.-Ausgabe:
Lebenshilfe In Eigener Sache 3-2017

Thema: Elster, Lama & Co.Den Schwerpunkt dieser Ausgabe hat die Redaktion auf das besondere Verhältnis von Tier und Mensch gelegt. Tatsache ist, dass zurzeit eine Fülle von Büchern, Geschichten, Filmen und Berichten erscheinen, die alle diese enge Verbindung zum Thema haben. Eltern und Angehörige von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung erleben häufig, welche unglaubliche Wirkung ein weiches Fell, eine feuchte Schnauze und ein tiefer Blick auf einen Menschen haben können. Vor allem diejenigen, die sonst nicht in der Lage sind, sich auszudrücken, öffnen sich, werden weich und freundlich. Wie Pferde, Hunde, Katzen oder auch Lamas vorurteilslos auf eine Person zuzugehen, lässt niemanden kalt. Wunderschöne Bilder, aber auch praktische Hinweise auf Therapien sowie wissenschaftliche Ergebnisse ergänzen die Texte.

Im Blick-punkt Leichte Sprache steht dieses Mal ein Beitrag, der Ratschläge gibt, wie man sich in ungewohnten Situationen auf der Straße verhalten sollte. Die Polizei in Hamburg hat diesen Ratgeber zusammen mit dem Büro für Leichte Sprache erarbeitet. Es geht darum, wie man am besten reagiert, wenn zum Beispiel auf der Straße zwei Menschen in Streit geraten oder jemand einen Unfall hat. Situationen, die jedem passieren können und die doch sehr unangenehm sind – vor allem, wenn man nicht weiß, wie man sich verhalten soll.

Die Seiten in Leichter Sprache sind übrigens nicht nur für Menschen mit Lernbehinderung gedacht. Die Themen können Grundlage für ein Gespräch in der Werkstatt oder Wohngruppe sein. Man kann die Texte auch jemandem vorlesen, der nicht lesen kann. Kurzum: Die Seiten sind für alle gedacht, die leicht verständliche Informationen schätzen. Empfehlenswert ist auch der Beitrag von Dr. Jan Glasenapp. Der Psychotherapeut ist überzeugt, dass Barrierefreiheit auch etwas damit zu tun hat, dass man einen Termin beim Therapeuten bekommt. Dr. Glasenapp schildert eindrücklich, dass hier noch sehr wenig von den Vorgaben der UN-Konvention umgesetzt wurde und er fordert „Barrierefreiheit mit Herz“.

Noch ein wichtiges Thema zum Schluss: Neuerdings ist eine richterliche Genehmigung auch für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Minderjährigen in Einrichtungen erforderlich. Dieses war bislang – anders als bei Volljährigen – nicht notwendig. Die Einrichtungen müssen nun nachvollziehbarer als bisher begründen, warum bestimmte Maßnahmen zum Wohl des Kindes erforderlich sind.

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Sie können gerne ein Probeheft unter der E-Mail-Adresse lies@lebenshilfe-muenchen.de bestellen!

 


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